Achtsamkeit Achtsamkeit üben Achtskeitspraxis

Wie übe ich Achtsamkeit?

Achtsamkeit üben kannst du, in dem du deinen Fokus/deine Aufmerksamkeit auf etwas lenkst, was in diesem Moment gerade stattfindet. Deine Beobachtung solltest du dabei unter den folgenden 7 mentalen Grundhaltungen der Achtsamkeit durchführen:

  1. Offenheit (sei offen für Neues) – „Anfängergeist“
  2. Akzepttanz
  3. Nichts erzwingen
  4. Wertfrei, ohne zu beurteilen
  5. Vertrauen
  6. Geduld
  7. Loslassen
Ist Achtamkeitstraining automatisch klassische Meditation im Sitzen?

Viele verbinden Achtsamkeitsübungen mit nur mit klassischer Meditation, und diese wiederum mit stillsitzen und beobachten.

Aber Achtsamkeitstraining ist weit mehr als klassische Meditation. Bzw kann klassische Meditation auch nur ein Teil deiner Achtsamkeitspraxis sein. Denn wir können Achtsamkeit immer und überall üben, wir müssen theoretisch dafür nicht mal extra Zeit einplanen. Du kannst immer und überall achtsam sein: bei der Hausarbeit, bei deiner Hygiene, beim Essen, bei Gesprächen und eben auch bei deiner Bewegungspraxis.

Vielen Menschen fällt es jedoch schwer achtsam zu sein, denn das Gedankenkarussell dreht sich bei vielen Menschen unentwegt. Und vielen Menschen fällt es schwer sich bewusst auf diesen jetzigen Moment zu öffnen. Jon Kabat- Zinn, dem Pionier des Achtsamkeitstraining in den westlichen Ländern, vergleicht die Fähigkeit zur Achtsamkeit mit einem Muskel der stets und regelmäßig trainiert werden muss. Achtsamkeitstraining kann, wie schon gesagt, sehr vielfältig sein: von der klassischen Meditation im Sitzen oder Liegen, bis zur Gehmeditation, Tanzmeditation, meditativen Yogaflows bis hin zum achtsamen Kräftigungs-und Stabilitätstraining. Solange du unter den oben genannten 7 Grundhaltungen übst.

Ich persönlich liebe es Achtsamkeitstaining mit sanften Bewegungsformen zu komibinieren, weil ich so 2 Fliegen mit einer Klappe schlage, und neben dem Training für meinen Körper, ich auch Achtsamkeit trainiere. Aber ich schätze ebenso, sozusagen zur Balance, auch klassische Sitzmeditationen.

Was ist die Basis von Achtsamkeitstraining?

Beim Achtsamkeitstraining geht es vorwiegend darum, sich mit dem eigenen Körper und der eigenen Atmung zu verbinden und diese bewusst wahrzunehmen. Hierfür gibt es eben verschiedene aktive und passive Übungen. Und dies ist auch die Basis bei meinen achtsamen Bewegungsformen. Das bedeutet, dass du all deine Bewegungen, bewusst und so langsam ausführen sollst, so dass du die Verbindung zu Atem und Körper nicht verlierst.

Die 7 Grundhaltungen der Achtsamkeit in deiner Bewegungspraxis

Um deine eigene Bewegungspraxis achtsamer zu gestalten, gebe ich dir gerne mit auf dem Weg, wie du die 7 Grundhaltungen der Achtsamkeit in deiner Bewegungspraxis einbauen kannst.

  1. Offenheit (sei offen für Neues) – „Anfängergeist“: auch wenn du schon lange deine Bewegungsformen praktizierst, sollst du dennoch diese so ausführen, als ob du sie zum ersten Mal machst, bzw deine Wahrnehmung so weit öffnen, dass dir beim Bewegen etwas auffällt, dass dir nie zuvor aufgefallen ist.
  2. Akzepttanz: Lerne die Grenzen deines Körpers bewusst kennen, und lerne diese zu akzeptieren. Nehme auch alle Umwelteinflüsse so an wie sie sind.
  3. Nichts erzwingen: Du sollst dich so bewegen oder Stellungen beim Yoga oder Pilates üben, ohne Leistungsgedanken bzw ohne den Gedanken, dass muss ich jetzt unbedingt können. Genieße die einfach die Bewegung in diesem ohne den Gedanken an dein Ziel (das du durchaus haben darfst) – lass dein Ziel zu dir kommen, wenn du und dein Körper soweit seid.
  4. Wertfrei, ohne zu beurteilen: Nimm deine Bewegungen einfach nur wahr, und beurteile sie nicht, und vergleiche dich nicht mit anderen. Sei dir bewusst, dass du und dein Körper individuell seid.
  5. Vertrauen: Vertraue auf dich selbst und deinen Körper. Vertraue darauf, dass du weißt was für dich und deinem Körper gut ist.
  6. Geduld: sei liebevoll und geduldig zu dir selbst. All deine Ziele, werden zu dir kommen, wenn du soweit bist,
  7. Loslassen: in einer achtsamen Bewegungspraxis, sollte auch das Loslassen von Körperspannungen bewusst integriert werden (zB eine Endentspannung, oder dich bewusst so zu bewegen, dass du von allen Spannungen loslassen kannst). Aber auch mental, lasse los von deinen Glaubenssätzen wie zB: „ich kann das nicht“, „ich schaffe das nie“, „das werde ich nie können“, „ich werde nie dünn sein“….

Ich hoffe, ich habe dich neugierig auf die kommenden Beiträge gemacht. Wenn du Fragen, Input hast oder deine persönliche Erfahrung teilen möchtest, schreibe mir einfach eine Mail. Wenn du mehr Inputs und Inspirationen möchtest, melde dich gerne für meinen Newsletter an. Für meine aktuellen Kurse schau gerne auf mein Eversports-Profil.